Stimmen zum Sieg im Kosovo

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4:0 Punkte und eine Tordifferenz von +32 nach zwei Spielen in der Qualifikation zur EHF EURO 2020: Die deutsche Mannschaft hat am Sonntagabend die Woche mit einem 30:14 im Kosovo abgeschlossen. Da zeitgleich Polen mit 24:25 in Israel verlor, ist die DHB-Auswahl nun alleiniger Tabellenführer in Qualifikationsgruppe 1.

Dementsprechend zufrieden waren alle Beteiligten auch nach dem Erfolg am Sonntag - die Stimmen zum Spiel:

Bundestrainer Christian Prokop: "Das war eine gute Oktober-Lehrgangswoche mit einigen Dingen, die wir uns im taktischen Bereich erarbeitet haben und in beiden Spielen gut testen konnten, und mit zwei Siegen. Damit sind wir erstmals zufrieden. Mit diesen Siegen haben wir einen nächsten kleinen Schritt in Sachen Vorfreude in Richtung Heim-WM gemacht.
Wir waren über 60 Minuten mit der Abwehrarbeit zufrieden. Unsere 6:0-Abwehr hat den starken kosovarischen Kreisläufer fantastisch in den Griff bekommen und wir sind zu vielen Ballgewinnen gekommen. Das war nicht immer leicht, denn Kosovo hat immer lange Angriffe gespielt. Insgesamt waren wir mit der Abwehrleistung zufrieden, in puncto Chancenverwertung haben wir noch Steigerungspotenzial."

Patrick Wiencek: "Die Woche war sehr positiv, wir haben viel trainiert und viele gute Sachen einstudiert. Insgesamt können wir heute zufrieden sein, auch wenn wir nicht unser bestes Spiel gemacht haben. Aber wir haben zwei Punkte, jetzt schauen wir nach vorne."

Tobias Reichmann: "Die Hauptsache ist, dass wir zwei Punkte haben. Aber wir haben noch viel Luft nach oben. Nur 14 Gegentore sind sehr gut, die Abwehr hat gut gestanden, aber im Angriff haben wir zu viele freie Chancen liegengelassen, da muss das Ergebnis noch viel deutlicher werden. Das Wichtigste ist, dass wir gewonnen haben. Ich hoffe zudem, dass sich Jannik Kohlbacher und Julius Kühn nicht schwerer verletzt haben."

Franz Semper (s. Foto): "Ich bin glücklich, dass in meiner ersten Lehrgangswoche alles so gut funktioniert hat. Ich bin sehr gut aufgenommen worden, hatte eine gute Zeit und konnte viele Erfahrungen sammeln, die mich sehr weiterbringen werden. Es war relativ schwer, gegen einen solchen Gegner wie den Kosovo zu spielen. Wir haben schwer ins Spiel gefunden, aber dann haben wir das gut geschafft."

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