RECKEN fehlt in Wetzlar am Ende das Glück

Foto: Uwe Serreck

1.Bundesliga
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Die TSV Hannover-Burgdorf muss sich nach einer umkämpften zweiten Hälfte am Ende knapp der HSG Wetzlar mit 29:28 (16:12) geschlagen geben. Es entwickelte sich von Beginn an die erwartet schwere Auswärtsaufgabe für DIE RECKEN. Im Angriff übernahm Kapitän Kai Häfner, der die letzten Wochen mit einer Erkältung zu kämpfen hatte, sofort Verantwortung und traf doppelt.

Wetzlar hielt dagegen und konnte sich beim Stand von 6:3 in Überzahl erstmals einen Vorsprung erspielen. Bei den Niedersachsen schlichen sich im Angriff nun Fehler ein und Trainer Carlos Ortega sah sich gezwungen, in der 13. Minute beim Stand von 8:4 die erste Auszeit zunehmen.

Seine Mannschaft zeigte sich anschließend effektiver im Angriff, konnte jedoch den Abstand nicht verkürzen. „Wir haben nicht gut angefangen und sind in der ersten Hälfte nicht gut in die Verteidigung gekommen“, analysierte Häfner nach der Partie. Auf einen zwei-Tore-Lauf der Gastgeber antwortete der eingewechselte Urban Lesjak mit zwei Paraden, die seine Mitspieler in Tore ummünzten, so dass zur Halbzeit der alte vier-Tore-Rückstand wiederhergestellt war.

Nach Wiederanpfiff kamen DIE RECKEN besser aus der Kabine und vor allem Lesjak und Häfner machten da weiter, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hatten. Lesjak parierte den dritten Wurf in Folge und Häfner bewies zweimal gute Übersicht, als er auf Timo Kastening durchsteckte, der sicher verwandelte und den Rückstand halbierte. „Wir haben es in der zweiten Hälfte deutlich besser verteidigt und haben stark gekämpft“, erklärte Trainer Ortega.

In der Folge konnte keine der beiden Mannschaften das Spiel an sich reißen. Zuerst gelang es Wetzlar in Unterzahl zwei Tore zu erzielen und den Vorsprung wieder auszubauen, da die Niedersachsen im Gegenzug zweimal ganz frei am Torhüter scheiterten. Wieder war es jedoch Häfner, der DIE RECKEN mit seinen Toren im Spiel hielt. Über eine verbesserte Verteidigungsleistung der gesamten Mannschaft gelang es sogar, wenige Minuten vor Schluss auf ein Tor zu verkürzen.

Im Gegenzug mussten die Gäste jedoch ein unglückliches Gegentor und eine zwei-Minuten-Strafe hinnehmen, von der sie sich nicht mehr erholen konnten. „Wir sind das ganze Spiel dem Rückstand hinterhergelaufen, hätten aber am Ende aus meiner Sicht einen Punkt verdient gehabt“, ärgerte sich Kapitän Häfner.

Für DIE RECKEN geht es bereits am kommenden Samstag zum nächsten schweren Auswärtsspiel bei den Rhein-Neckar Löwen in Mannheim, bevor am 18.12. der HC Erlangen zum wichtigen Viertelfinale im DHB-Pokal zu Gast in der TUI Arena ist.

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Letzte Aktualisierung: 27.03.2019 04:12:11
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