Der TuS N-Lübbecke kann noch gewinnen

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2.Bundesliga
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Der TuS N-Lübbecke hat das Siegen noch lange nicht verlernt. Beim 29:27 (13:11)-Erfolg am frühen Samstagabend in Hüttenberg zeigten die Felixson-Schützlinge nicht nur spielerisch wieder Klasse, sondern bewiesen auch ein stabiles Nervensystem.

Denn nach 16:13-Führung (38. Minute) kämpften sich die Mannen des baldigen TuS-Trainers Emir Kurtagic von Neuem in die Partie zurück, schafften nach 46 Minuten den 19:19-Ausgleich und gingen beim 21:20 (49.) erstmals nach dem 2:1-Zwischenstand (4.) sogar wieder in Führung. TUSEM Essen lag nur 24 Stunden lang auf Rang 6, Nettelstedt-Lübbecke hat sich nach dem Erfolg beim TV Hüttenberg diesen 6. Platz wieder zurückerobert, bei jetzt 43:29 Punkten.

Zum genaueren Spielverlauf: Die Startsieben beim TuS hatte dieses Aussehen: Birlehm (s. Foto), Bechtloff, Strosack, Genz, Orlowski, Spohn, Walczak. Hüttenberg bekam zwar den Anwurf, doch der wieder genesene Joel Birlehm auf TuS-Seite hielt nach 35 Sekunden den ersten Zintel-Wurf. Dennoch fanden die Mittelhessen eher in diese Partie. Ein Nettelstedter technischer Fehler und ein Pfostenwurf führten mit dazu, dass Klein (3. Minute) und Johannsson (4.) bis zum 2:0 trafen. Zweimal Jó Gerrit Genz (4. Minute und in der 6. mit einem Durchbruch) – es stand 2:2.

Nach zwei Joel-Birlehm-Paraden traf Jens Bechtloff zum 2:3 (8.). Das 3:4 sah Marian Orlowski als TuS-Torschützen (10.), beim 4:5 (13.) zeigte „Feile“ Bechtloff vom Siebenmeterpunkt Nervenstärke. Und erneut war es der TuS-Spielführer, der zum 4:6 (14.) erfolgreich war. Schomburg kam dann für Weber ins Hüttenberg-Tor, prompt kamen die Gastgeber wieder zum Ausgleich, zum 6:6 traf Lambrecht. Das 6:7 (21.) für den TuS gelang Peter Strosack vom Siebenmeter-Punkt aus.

Auf das 7:8 (23.) von „Feile“ folgte ein technischer Fehler bei Hüttenberg und Joel Birlehm zeigte eine Parade gegen Hahn. Trotz eines zwischen-zeitlichen Lübbecker Pfostentreffers gelang „Käpt’n“ Bechtloff das 8:9 (25.). Patryk Walczak blockte klasse einen gegnerischen Wurf, was Peter Strosack das 8:10 nach 27 Minuten erleichterte. Bei einer Auszeit von Hüttenberg (nach 26:13 min.) versuchte Emir Kurtagic seine Reihen neu zu ordnen. Die weiteren TuS-Treffer bis zur Pause: 27., 9:11 Spohn, 11:12 30. Bechtloff, 11:13 30. Strosack.

In der zweiten Halbzeit hatte der TuS Anwurf, ließ sich vom Gegner aber erst einmal den Ball „klauen“. Kein Problem, denn im Gegenzug gelang Lübbecke der „Steal“. So hieß es 11:14 durch Marian Orlowski (33.). Nach 37 Minuten verwertete Peter Strosack einen Siebener zum 13:15 und „Valle“ Spohn stockte auf 13:16 (38.) auf. Bei 37:32 min. gab es Auszeit des Hüttenberger Teams. Das 15:17 (40.) gelang Marian Orlowski, das 16:18 (41.) Patryk Walczak. Und Kenji Hövels‘ 17:19 fiel in der 44. Spielminute. Weber wechselte bei Hüttenberg wieder für Schomburg ins Gehäuse und der TuS hatte eine Zeitstrafe gegen Patryk Walczak (44.) zu überstehen. Die Gastgeber schöpften noch einmal Hoffnung – und noch mehr als das: Zintel traf zum 19:19 (46.) und – nach 19:20 durch Jens Bechtloff vom Kreis (47.) – Christian Rompf zum 21:20 (49.).

Nun trat die Partie in ihre entscheidende Phase: Nach 48:15 Min. hatten die Zuschauer bereits eine Auszeit des TuS gesehen, für das 21:21 (50.) sorgte Valentin Spohn, das 22:22 (51.) sah Dener Jaanimaa als Torschützen für die Felixson-Schützlinge. Nach 51 Minuten jedoch auch dies: Zeitstrafe gegen Marko Bagaric. In der 52. Minute kam Luka Rakovic für Peter Rakovic in die Partie. Letztmalig lag Hüttenberg beim 23:22 (52. Rompf) vorn, der sein 8. Tor in der 2. Halbzeit markierte! Auf den 23:23-Ausgleich, 53. Orlowski, gab es eine ganz wichtige Tatai-Parade zu notieren. Das 23:24, 54. Orlowski, beantwortete Sklenak zum 24:24 (54.). Bei 53:50 min. eine kurze Pause für beide Teams – Auszeit des TuS. Inzwischen hatte sich der Gastgeber für Manndeckung gegen Marian Orlowski und Dener Jaanimaa entschieden.

Weiter die Ereignisse im Telegramstil: 24:25 55. Spohn, 25:25 55. Zintel, 56. Zeitstrafe gegen Hüttenbergs Johannsson, 25:26 57. Rakovic, 57. technischer Fehler bei Hüttenberg, 25:27 58. Walczak (im Nachwurf nach Fehlwurf des TuS), bei 57:20 Min. nochmals Auszeit von Hüttenberg, 59. technischer Fehler von Hüttenberg, 25:28 59. Spohn, 26:28 59. 26:28 Sklenak, nun Hüttenberg mit offener Manndeckung, 26:29 60. Walczak, 27:29 60. 27:29 Uth, das Spiel ist beendet, es geht 27:29 aus. Der TuS N-Lübbecke gewinnt nach zwei Niederlagen (Rimpar, Nordhorn-Lingen) erstmals wieder! Und das auch verdient.

Heidmar Felixson (TuS N-Lübbecke): „Ich bin außerordentlich zufrieden mit unserem Auftritt. Klar, am Schluss wurde es nochmals etwas hektisch, alles war sehr umkämpft. Aber Hüttenberg hat nun mal Qualität und die enge Halle ist unserem Gegner da natürlich auch zugutegekommen. Doch meine Spieler sind bis zum Ende souverän und sehr ruhig geblieben. Unsere Einstellung war über die gesamte Spielzeit bestens. Mag sein, dass es insgesamt betrachtet nicht immer ein schönes Spiel gewesen sein mag. Aber wir haben verdient gewonnen und freuen uns alle sehr!“

TV Hüttenberg: Schomburg, Weber; Prieto, Uth (1), Sklenak (4), Lambrecht (2), Wernig (1/1), Rompf (8), Johannsson (1), Mubenzem (1), Hahn (1), Zintel (6/2), Klein (2).

TuS N-Lübbecke: Tatai, Birlehm, Grzesinski; Genz (2), Walczak (3), Bechtloff (7/1), Gierak, Bagaric, Strosack (4/2), Rakovic (1), Spohn (5), Jaanimaa (1), Schade, Orlowski (5), Speckmann, Hövels (1).

Siebenmeter: 3/3 : 4/3

Zeitstrafen: 4:8 Minuten (Johannsson, Hahn / Walczak, Bagaric, Spohn, Orlowski)

Schiedsrichter: Markus Kauth / Andre Kolb

Zuschauer: 1.208 im Sportzentrum Hüttenberg

 

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