OHV-Gegner fehlte ein Tor zum Aufstieg

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Ja klar, waren die Handballer des OHV Aurich nach der Niederlage bei LiT Tribe Germania und dem damit verpassten direkten Aufstieg in die 3. Liga enttäuscht. Mit einer Kopf-hoch- und Weiter-geht’s-Einstellung aber schauten sie bereits auf ihre zweite Chance in der Aufstiegsrunde.

Dort starten sie am Sonnabend um 19.30 Uhr mit einem Heimspiel gegen den Stralsunder HV. Vor den Stralsundern liegen rund 500 Anfahrtskilometer.

OHV gegen den Stralsunder HV, das gab es schon ein paar Mal, ist aber Jahre her. Zuletzt trafen beide Teams in der Saison 2014/15 aufeinander. Damals spielten sie in der 3. Liga, Staffel Nord. Noch weiter zurück liegen vier gemeinsame Spielzeiten in der damals zweigeteilten 2. Bundesliga: von 2004/05 bis 2007/08.

Jetzt streben beide Teams die Rückkehr in die 3. Liga an. Mit dem Ziel sind sie auch beide in ihre Oberliga-Saison gestartet, die Stralsunder unter einem neuen Trainer, Steffen Fischer. Der 29-Jährige bringt sich zugleich auch als Spieler ein. Er sicherte sich mit seiner Mannschaft mit 48:4 Punkten die Meisterschaft in der Oberliga Ostsee-Spree. Die vier Minuspunkte resultieren aus einer Niederlage und zwei Unentschieden.

Beide Teams verpassten die Aufstiegschance in der ersten Relegationsrunde. Während die Auricher personell dezimiert das Rückspiel bei LiT Tribe Germania am Ende klar verloren, fehlte den Stralsundern am Ende ein Tor gegen die HG Hamburg-Barmbek. Das Hinspiel hatten sie in Hamburg knapp mit 26:27 verloren, nachdem sie zehn Minuten vor Schluss 21:23 zurückgelegen und zum 26:26 ausgeglichen hatten.

Das Rückspiel in Stralsund war eine genau so enge Geschichte. In der 57. Minute führten die Stralsunder 22:21. 50 Sekunden vor Schluss glichen die Hamburger zum 22:22 aus. Es sollte der Endstand sein. Beim letzten Angriff der Stralsunder entschieden die Spielleiter auf Stürmerfoul. Das 22:22 reichte den Hamburgern zum Aufstieg.

Die sprachen am Ende von Gänsehautstimmung und Emotionen pur. 1100 Zuschauer hatten die Stralsunder Mannschaft in der ausverkauften Vogelsanghalle unterstützt. Mindestens so viele dürften es am Sonnabend in der Sparkassen-Arena sein, die dann Stimmung für den OHV machen. Der Vorverkauf hat am Montagmittag begonnen. Das Interesse ist, wie im Vorfeld zum Spiel gegen LiT Tribe Germania, groß. Innerhalb weniger Stunden waren bereits rund 100 Karten verkauft. Das Spiel gegen LiT war mit mehr als 2000 Zuschauern ausverkauft. Auf solch eine Kulisse hoffen die Auricher auch am Sonnabend.

Und darauf, dass die personelle Lage dann besser ist als am vergangenen Sonnabend bei LiT. Ein Einsatz von Josip Crnic, der in dem Spiel verletzt ausschied und im Krankenhaus behandelt werden musste, ist nicht ausgeschlossen. Und auch Oliver Staszewski, der in der Schlussminute einen Schlag auf den Kehlkopf bekommen hatte und ärztlich behandelt wird, ist guter Dinge, dabei sein zu können.

 

 

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