Riesenleistung vor ausverkauftem Haus

Oberliga HVN
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Riesenspannung, Riesenkulisse und am Ende der Sieg dank zweier Handball-Riesen. Dieses Spitzenspiel, Vinnhorst gegen Vorsfelde, hat seinem Namen alle Ehren gemacht. Minutenlang feierten die 180 Zuschauer, mehr passen beim besten Willen leider nicht rein, beide Mannschaften mit stehenden Ovationen.

Das bessere Ende und damit etwas mehr zu feiern hatte der TuS, der dank seines Torwart-Hühnen Colin Räbiger und seines Rückraum-Riesen Tim Otto mit 27:25 (12:11) die Nase vorn hatte.

Beide Teams gingen bis in die Haarspitzen motiviert in dieses Spiel. Der TuS um seinen vermeintlichen Matchball zu nutzen, Vorsfelde wollte es nochmal richtig spannend machen im Rennen um die Oberliga-Krone. So entwickelte sich ein von beiden Seiten hart und aggresiv geführtes, aber durchaus faires Spiel. Kein Team konnte sich früh entscheidend absetze und so führte mal der Gast mit zwei Toren (3:5, 10.Min) und dann die Hausherren (10:8, 22.Min). Im Anschluss an die folgende Gäste-Auszeit erhöhte der in der Anfangsphase starke Phil Hornke gar auf 11:8 doch bis zur Pause kam Vorsfelde wieder auf 12:11 heran.

Auch im zweiten Durchgang wurde um jeden Zentimeter Halle gekämpft. Das gute Schiedsrichtergespann ließ dabei keine übertriebenen Emotionen zu und leitete die Partie souverän. Vinnhorst spielte das Spiel nun von vorne weg, überließ Vorsfelde nicht eine Führung mehr, konnte sich aber auch nicht absetzen. Beim 17:14 (39.Min) waren es nochmal drei Tore Vorsprung, beim 19:19 (45. Min) glichen die Gäste aus. Dies war in allererster Linie ihrem Torhüter zu verdanken, der einige Großchancen des TuS vereitelte und sich so in die Köpfe der Vinnhorster brannte. In einer Szene parierte er einen Rückraum-Hammer von Tim Otto mit dem Kopf, und schien endgültig zur unüberwindbaren Hürde zu werden. Genau bei diesem Wurf knickte Tim Otto böse um, musste minutenlang behandelt werden. Genau der richtige Moment für Colin Räbiger ins Rampenlicht zu treten.

Der großgewachsene Keeper des TuS hatte bis dahin eine gute Partie geliefert begann nun aber über sich hinaus zu wachsen. Er parierte seinerseits beste Wurfmöglichkeiten der Vorsfelder und sorgte dafür, dass seine Farben weiterhin vorlegen konnten. Basti Harendt, Yannick Müßner und Hendrik Pollex übernahmen Verantwortung und als nach einer Auszeit auch Tim Otto wiederkehrte und das 26:24 erzielte (56. Min) , war der Sieg zum Greifen nah. Hendrik Pollex erzielte gar das 27:24 und für Vorsfelde war nicht mehr drin als der Treffer zum 27:25 Endstand.

Es folgte grenzenloser Jubel. Nach einer Feiertraube zum Schlusspfiff ließen sich beide Mannschaften von ihren Fans minutenlang mit stehenden Ovationen feiern. Wobei natürlich die Vinnhorster das deutlich breitere Grinsen in ihren Gesichtern trugen. Erschöpft aber glücklich feierte das Team diesen wichtigen Sieg bis tief in die Nacht. Aber allzu sehr ausruhen darf sich der TuS nicht. Fünf Punkte scheinen zwar ein großer Vorsprung zu sein, doch schon am kommenden Samstag kommt mit dem VfL Hameln der Drittplatzierte zum nächsten Spitzenspiel an den Kanal. Auch hier hofft die Mannschaft wieder auf die großartige Unterstützung von der Tribüne

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